Wie programmiere ich das Tesa Onity HT20i Lock als Gemeinschaftsbereich?

Tesa Onity HT20i Schließsystem. Wie programmiere ich bitte ein Schloss als Gemeinschaftsbereich?

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Um ein Schloss als Gemeinschaftsbereichsschloss mit dem Schließsystem Tesa Onity HT20i zu programmieren, müssen Sie mithilfe der HT20i-Systemsoftware und eines tragbaren Programmiergeräts bestimmte Schritte ausführen.

Der Vorgang umfasst im Allgemeinen die Einstellung des Schlosses für den Betrieb im „Selektivmodus“ oder „Foyermodus“, der den Zutritt mehrerer Schlüsselkarten anstelle eines bestimmten Gästezimmerschlosses ermöglicht, das normalerweise einzelnen Schlüsselkarten zugewiesen ist.

Für HT20i Offline-Lesegeräte

  • Selektiver Modus: Das Lesegerät erkennt die individuellen Codes von bis zu 1000 Karten. Wenn 250 oder weniger Karten mit Zutritt belegt sind, zeichnet das Lesegerät die letzten 500 Ereignisse auf. Bei mehr als 250 Karten wird vom Lesegerät kein Prüfprotokoll geführt.
  • Foyer-Modus: Der Leser wird als gemeinsame Eingangstür für einen Grundstücksabschnitt deklariert. Der Leser überprüft die Karte auf gültige Standortdaten, ordnungsgemäße Autorisierungen (falls vorhanden), gültige Zeitverschiebungen und Ablaufdaten. Erfüllt die Karte diese Kriterien, erhält der Leser Zutritt zum Grundstück.

Offline-Lesegeräte können so eingerichtet werden, dass sie Aktionen automatisch ausführen. Zu festgelegten Zeiten kann der Leser die von ihm gesteuerte Tür verriegeln und entriegeln.

Beispielsweise kann das Lesegerät so programmiert werden, dass es die Lobbytüren um 6:00 Uhr entriegelt und um 11:00 Uhr verriegelt. Karten mit dem Büroattribut können auch verwendet werden, um das Offline-Lesegerät von gesperrt auf entsperrt und wieder zurück umzuschalten.

Für HT20i RFID-Schloss

  • Foyer-Modus: Wenn ein Schloss im Foyer-Modus programmiert ist, öffnet es sich für alle zum System gehörenden Schlüssel. Genehmigungen, Termine und Zeitbeschränkungen können zusätzliche Einschränkungen darstellen. Der Schlüsselabschnitt des Setup-Programms gilt nicht für Foyer-Schlösser.
  • Selektiv: Dieser Modus (der Name in den Systemen hängt von der Art des verwendeten Systems ab) wird für gängige Zugangstüren wie Ausgangstüren und Flurtüren verwendet, die den Zugriff auf eine Reihe von Gastschlüsseln und Hauptschlüsseln ermöglichen müssen. Wie bei den Zimmer-, Suite- und Subsuite-Schlössern macht ein neuer Schlüssel einen vorherigen Schlüssel ungültig.

Hier ist eine grundlegende Anleitung:

  1. Greifen Sie auf die HT20i-Software zu: Beginnen Sie mit dem Zugriff auf das HT20i-System auf Ihrem Computer. Mit dieser Software verwalten Sie die Programmierung aller Schlösser in Ihrer Einrichtung.
  2. Identifizieren Sie das Schloss: Identifizieren Sie im HT20i-System das Schloss, das Sie als Gemeinschaftsbereichsschloss programmieren möchten. Dies erfordert in der Regel die Auswahl der spezifischen Schloss-ID oder des Standorts, beispielsweise des Fitnessraums.
  3. Auf Gemeinschaftsbereichsmodus einstellen: Suchen Sie in der Software nach einer Option, um die Sperrfunktion auf einen Foyer- oder Selektivmodus einzustellen. Diese Einstellung ist für Bereiche gedacht, auf die mehrere Benutzer zugreifen.
  4. Programmschlüsselkarten: Programmieren Sie die Schlüsselkarten, denen Sie Zugang zu diesem Gemeinschaftsbereich gewähren möchten. Je nach Bedarf können dies Personalkarten, allgemeine Zugangskarten oder spezielle Gästekarten sein.
  5. Übertragung auf tragbares Programmiergerät: Nachdem Sie das Schloss in der Software auf Foyer- oder Selektivmodus eingestellt haben, übertragen Sie diese Informationen an das tragbare Programmiergerät. Dies erfolgt normalerweise durch Anschließen des Programmiergeräts an den Computer und Herunterladen der Einstellungen.
  6. Programmieren Sie das Schloss: Bringen Sie den tragbaren Programmierer zum Schloss des Fitnessraums. Schließen Sie den Programmierer an das Schloss an und laden Sie die neuen Einstellungen hoch. Dadurch wird das Schloss so programmiert, dass es als Gemeinschaftsraumschloss fungiert.

Denken Sie daran, dass die genauen Schritte je nach Softwareversion und dem spezifischen Modell Ihres Onity-Systems leicht variieren können. Stellen Sie stets sicher, dass Sie die für Ihr spezielles System beschriebenen Verfahren befolgen, um Sicherheit und Funktionalität aufrechtzuerhalten.

Weitere Informationen zu Onity-Sperrproblemen und zur Fehlerbehebung finden Sie in diesem Artikel: Fehlerbehebung bei Onity-Schlössern: Professionelle Schritt-für-Schritt-Anleitung.